Die Radkorvette "Bremen" war ein Schiff der Reichsflotte, die sie ab 1848
im Dienst hatte. Sie wurde 1842 in Hamburg gebaut, und am 23 Juni 1848
von der Hamburger Admiralität für die Hamburger Flottille angekauft. Am
15 Oktober 1848 in die Reichsflotte mit Namen "Bremen" übernommen.
Die "Bremen wurde 1852 wieder verkauft und fuhr ab März 1853 als
Frachter "Hannover" bis 1865. Ab Februar 1868 wurde das Schiff als
Kohlenhulk verwendet.
Technik:
Der Schiffskörper war ein Querspanten-Kraweelbau und bestand aus Eichen
und Gelbpinienholz. Die Dampfmaschine wurde von der britischen
Firma FAWCETT PRESTON & Co aus Liverpool geliefert. Im 14,32 m langen
Maschinenraum waren auch die beiden Dampfkessel installiert.
Bewaffnung:
Der 36-Pfünder stand anfangs vor dem Fockmast, wurde aber hinter diesen
umgesetzt.
Der 32-Pfünder hatte seinen Platz auf dem Dachdes Achteren Deckssalon.
Die beiden 18-Pfünder konnten zwischen den Schiffsseiten verschoben
werden und je einer vor und hinter den Radkästen, durch Stückpforten feuern.