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Kriegsschiffe und Boote mit dem Namen "BREMEN" in den Jahrhunderten
 
 
 
Preussen Marine Flagge
     1814-1819
 
   Flottenflagge
    1849-1852
 
Reichskriegsflagge
    1871-1933
 
Reichskriegsflagge
    1933-1935


 
                           Radkorvette "Bremen"
 
Die Radkorvette "Bremen" war ein Schiff der Reichsflotte, die sie ab 1848
im Dienst hatte. Sie wurde 1842 in Hamburg gebaut, und am 23 Juni 1848
von der Hamburger Admiralität für die Hamburger Flottille angekauft. Am
15 Oktober 1848 in die Reichsflotte mit Namen "Bremen" übernommen.
Die "Bremen wurde 1852 wieder verkauft und fuhr ab März 1853 als
Frachter "Hannover" bis 1865. Ab Februar 1868 wurde das Schiff als
Kohlenhulk verwendet.
Technik:
Der Schiffskörper war ein Querspanten-Kraweelbau und bestand aus Eichen
und Gelbpinienholz. Die Dampfmaschine wurde von der britischen
Firma FAWCETT PRESTON & Co aus Liverpool geliefert. Im 14,32 m langen
Maschinenraum waren auch die beiden Dampfkessel installiert.
Bewaffnung:
Der 36-Pfünder stand anfangs vor dem Fockmast, wurde aber hinter diesen
umgesetzt.
Der 32-Pfünder hatte seinen Platz auf dem Dachdes Achteren Deckssalon.
Die beiden 18-Pfünder konnten zwischen den Schiffsseiten verschoben
werden und je einer vor und hinter den Radkästen, durch Stückpforten feuern.
 
 
 
 

Technische Daten

Radkorvette "Bremen"

Bauwerft Johann_Marbs_in_Altona/St.Pauli
Stapellauf 12.Dezember_1842
Verbleib Verkauft_12Dez.1852
Rauminhalt 450BRT
Verdrängung 350t
Länge_über_alles 56m
Breite_über_Rumpf 6.77m_über_Radkasten_12.70m
Tiefgang 2.4m_bis_2.9m
Takelung Schonerbrigg
Antrieb Dampfmaschine_700psi_Druck und_zwei_Räder_mit je_12_Schaufeln
Brennstoff 100t_Kohle_für_2330sm bei_8kn
Besatzung 4_Offiziere/96_Mann

 
 
                      S.M.S- Kleiner Kreuzer "Bremen"
 
Die Kreuzer der Bremen-Klasse waren ausgezeichnete Schiffe für die
Aufklärungs-und Auslandsdienste. Nach erfolgreichen Probefahrten
unternahm S.M.S. "Bremen" ab 1904 fahrten nach Nord-,Mittel-,und
Südamerika in verschiedenen Missionen. Ende 1913 bis Anfang 1914
musste S.M.S "Bremen" gemeinsam mit US-Kriegsschiffen ansässige
Europäer im von Unruhen geschüttelten Mexiko zu Hilfe eilen und sie
teliweise evakuieren. Am 17 Dezember 1915 lief S.M.S. "Bremen"
gemeinsam mit den Torpedobooten V 186 und V 191 aus. Dabei traf
V191 auf eine Seemine. Während der sofort eingeleiteten Rettungsaktion,
erlitt auch S.M.S. "Bremen" zwei schwere Minentreffer und sank kurze
Zeit später. 300 Matrosen der "Bremen" versanken, am 17.Dezember
1915, in den kalten Fluten der Ostsee.

Technische Daten

Kleiner Kreuzer "Bremen"

Bauwerft AG_Weser_in_Bremen
Indienststellung 4.April_1904
Baukosten 4.800.000_Reichsmark
Rauminhalt 450BRT
Schiffstyp Kleiner_Kreuzer der_Bremen_Klasse
Schwesterschiffe Danzig,Leipzig,München,Lübeck Berlin,Hamburg
Besatzung Offizier/Mannschaft ca.350_Mann
Wasserverdrängung 3800t
Länge 111.0m
Breite 13.50m
Tiefgang 5.60m
Maschinenanlage 10_Dreifach_Expansions Dampfmaschinen
Leistung 12.100PS
Höchstgeschwindigkeit 23.5kn
Fahrbereich 4.300sm_bei_12kn
Brennstoff 900t_Kohle
Bewaffnung_1903 10xGeschütze_10.5cm 10xRevolverkanonen 2xTorpedorohre_45cm
Bewaffnung_1915 2xGeschütze_15.0cm 6xGeschütze_10.5cm 2xTorpedorohre_45cm

 
                             U-Boot Kreuzer "Bremen"
 
1915 wurden durch die englische Seeblockade kriegswichtige Rohstoffe sehr
knapp. Mehrere Versuche, die Blockkade über Wasser zu durchbrechen und
Rohstoffe, besonders Kautschuk und Nickel, nach Deutschland zu bringen,
sind gescheitert. Wann der erste Gedanke entstand, es mit U-Booten zu
versuchen ist nicht 100% geklärt.Auf jeden Fall haben sich 1915 zwei
verschiedene Gruppen mit diesem Thema beschäftigt. Einer von Ihnen,
Alfred Lohmann - Kaufmann aus Bremen, er machte dem Reichsschatzamt
im September 1915 den Vorschlag:
Den Bau eines unbewaffneten Frachttauchbootes.
So wurde am 8. November 1915 die "Deutsche Ozean-Rheederei G.m.b.H"
gegründet. Sie gab zwei Fracht-U-Boote bei der Germaniawerft Kiel in Auftrag.
Ein Boot sollte von der Firma Krupp und ein Boot von der
Deutschen Ozean-Reederei G.m.b.H. bezahlt werden, wobei die Baukosten
für jedes Boot 2,8 Mio Mark betragen sollten. Die Fertistellung und Ausrüstung
übernahm dann wieder die Germaniaerft. Aber es sollte alles anderst kommen,
England hatte die Seeblockade weiter ausgebaut und Deutschland am
1. Februar 1917 wieder den uneingeschränkten U-Boot-Krieg eröffnet.
Der U-Boot-Krieg verlangte nach immer mehr Booten und so wurden die
Handels-U-Boote zu U-Kreuzern umgebaut. Der U-Kreuzer "BREMEN" ging
auf der Jungfernfahrt 1917 verloren. Der britische Kreuzer MANTUA meldete
vor Island eine Kollision mit einem U-Boot. Eine andere Theorie geht von
einem Minentreffer aus.

Technische Daten

U-Boot Kreuzer "Bremen"

Bauwerft Germaniawerft_Kiel
Stapellauf 15.Dezember_1915
Indienststellung 1916_durch Deutsche_Ozean_Reederei
Länge 65.0m
Breite 8.90m
Wasserverdrängung über_Wasser_1575t unter_Wasser_1860t
Dieselmotoren 2x400PS
E_Maschinen 2x375PS
Geschwindigkeit über_Wasser_10.0kn unter_Wasser_6.7kn
Reise_über_Wasser 12.000sm_bei_10kn
Reise_unter_Wasser 65sm_bei_3kn
Besatzung 28_Mann_Offiziere/Mannschaft
 
 

1 Click-Die History der Schiffe und des Bordhundes von der F207
            Geschichte des Minensuchbootes "BIENE"  der  F 207
 
Das Hochsee-Minensuchboot der Klasse 319-M205 "Biene" wurde 1939 auf der Neptun Werft in Rostock gebaut.
Die Boote dieses Typs wurden außer zur Minenräumung auch zur U-Jagd eingesetzt. Mit Ihrer starken Bewaffnung
waren die Boote vielseitig einsetzbar und waren in vielen Gefechten, vorallem im Bereich  des Ärmelkannals verwickelt.
Deshalb wurden sie vom Gegner auch als Kanalzerstörer (Channeldestroyer) bezeichnet. Nach Kriegsende wurde die
"Biene" von Frankreich übernommen. Als 1955 die BR Deutschland Mitglied der NATO wurde, kaufte die Bundesmarine 1956,
5 Minensuchboote zurück. Die Boote wurden dem 1.Geleitgeschwader in Cuxhaven unterstellt und waren ab 1960 dem
Schulgeschwader der Bundesmarine unterstellt. Die Biene wurde bis zur Ausmusterung als Schulschiff genutzt.
 
Klickt auch mal auf das Bild....eine Interressante Website...über den Bordhund der "Biene" F207
 
 
 
 
                                            Namen und NATO-Kennung der Minensucher
 
                          "Biene" F 207, "Bremse" F 208, "Brummer" F 209, "Hummel" F 210, "Wespe" F 211